Foto Ela Edenstein
Foto Ela Edenstein

 

Agnieszka Kleemann

Schauspielerin, Theaterpädagogin und Theaterleitung

 

Nach ihrer Ausbildung in Aschaffenburg und Fortbildung in Köln folgten regelmäßige Engagements in der Rhein-Main Region bis zur Eröffnung des eigenen Theaters "12 Stufen" in Kleinostheim.

 

Klassische und moderne Theaterstücke, Tanztheater, Filmprojekte und theaterpädagogische Arbeit gehören zu ihrem Erfahrungsschatz.

 

 

 

 

Noch vor der Schauspielausbildung machte Agnieszka ihre ersten Bühnenerfahrungen mit Tanz (Aschaffenburg) und Performance (Theater K Aachen). Das Theaterdebut feierte sie schließlich mit "Ein Traum von Hochzeit" im März 2004 in der Spessartgrotte in Gemünden.

 

Im gleichen Jahr lernte sie Heinz Kirchner und das Ab:art Theater kennen und durfte bei einigen dramatischen Produktionen mitwirken wie "Mutterliebemutter" oder "Haiymat" im Stadttheater Aschaffenburg.

 

Ebenfalls im Aschaffenburger Stadttheater begann 2005 die Zusammenarbeit mit Jürgen Overhoff und dem MOT Ensemble. Sie stand auf der Stadttheaterbühne als Angelique ("Der eingebildete Kranke") oder Puck ("Sommernachtstraum").

 

2007 entdeckte sie die Welt der Prinzessinen und Stiefmütter im Märchentheater Aschaffenburg. Rotkäppchen, Gretel, Schneewittchen, Katzen, Nixen und Einhörner für die kleinsten Theatergänger.

 

Und in eben diesem Theater erfüllte sie sich 2008  einen künstlerischen Traum mit "Wintervogel" von Adam Rapp. Ein Drogendrama inszeniert von Jürgen Overhoff für den alten Tanzsaal des Märchentheaters in Aschaffenburg.

 

Die produktive, künstlerische Arbeit mit Jürgen Overhoff sollte andauern. 2009 erweckten sie das Erthaltheater wieder zum Leben. Mit Stücken wie "Die offene Zweibeziehung" und "Sex, aber mit Vergnügen" wurden zu Grundsteinen ihrer späteren Theaterarbeit. Kleinere Exkurse wie die "Pension Schöller" auf der Klingenburg 2007 oder "An der Arche um Acht" mit  ingo`ong Kindertheater bereicherten ihren Erfahrungsschatz.

 

Im Steins Tivoli Rodenbach/Hanau unter der Leitung von Frank Heck begann 2012 die Zeit der Boulevardkomödie mit den Highlights wie "Doppelfehler", "Boeing, Boeing", "Dinner für Spinner", "Frau Müller muss weg" oder "Suche impotenten Mann fürs Leben"...

 

Von dort war es nicht mehr weit zur Eröffnung des eigenen Hauses. 2013 startete das 12 Stufen Theater mit "Der letzte der feurigen Liebhaber" und vielen weiteren feinen Komödien  und gelegentlich auch avangardistischen Experimenten. Für große dramatische Produktionen darf das kleine 12 Stufen Theater dann auf die Aschaffenburger Stadttheaterbühne wie "Der Komparse" (2018) oder "Vorsicht Zerbrechlich/ Fräulein Else" (2020).

 

Neben der Theaterarbeit begeistert sich Agnieszka auch für Schauspielarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ob für Jugendämter (seit 2017), Bildungsträger BFZ (2010-2012), im Privatunterricht oder in Zusammenarbeit mit Gymnasien (seit 2013) oder Berufschulen (seit 2017) - hauptsache kreativ...